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anhang:assembler:pseudobefehle

Inhaltsverzeichnis

Pseudobefehle

Die nachfolgenden Pseudobefehle sind keine Anweisungen an den Mikroprozessor, sondern nur Hinweise für den Compiler beim Übersetzen des Assemblerprogramms in Maschinensprache.

.origin

Die Anweisung

.origin adresse

bewirkt, dass der Compiler nachfolgende Anweisungen ab der angegebenen Adresse in den Speicher schreibt.

.assert

Die Anweisung .assert bewirkt, dass bei der Programmausführung an dieser Stelle überprüft wird, ob

  • Register
  • Flags oder
  • Speicherbereiche

die erwarteten Inhalte haben. Falls ein Register/Flag/Speicherbereich nicht den erwarteten Inhalt hat, erfolgt eine detaillierte Ausgabe im Reiter "Ausgabe".

Die Syntax der assert-Anweisung erschließt sich am einfachsten an einem Beispiel. Im nachfolgenden Programm überprüft die assert-Anweisung

  • ob im Akkumulator der Wert 5 vorliegt,
  • ob das Z-Flag den Wert 1 hat und
  • ob im Speicher ab Addresse 20 die Werte 10 und 5 liegen, d.h. ob in Adresse 20 der Wert 10 liegt und ob in Adresse 21 der Wert 5 liegt.

Falls mindestens eines davon nicht der Fall ist, wird die hinter message angegebene Fehlermeldung ausgegeben.

Im Beispiel unten gibt die assert-Anweisung Folgendes aus:

anhang/assembler/pseudobefehle.txt · Zuletzt geändert: von Martin Pabst

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